Trauersprüche2018-09-07T12:13:09+00:00

Trauersprüche für Traueranzeigen und Trauerkarten

Trauersprüche für Traueranzeige

Wir haben für Sie einige Trauersprüche zusammengestellt, um Sie dabei zu unterstützen, einen passenden Text für Ihre Traueranzeige und Ihre Trauerkarten zu finden.

Selbstverständlich können Sie auch mit eigenen Worten von Ihren Angehörigen oder Freunden Abschied nehmen. Vielleicht möchten Sie ein Gedicht schreiben oder durch einen persönlichen Text das Leben und Wirken Ihres Familienmitglieds oder Freundes würdigen?

Oft findet man jedoch nicht die passenden Worte, gerade in Zeiten der Trauer nach dem Verlust eines geliebten Menschen. Wenn die eigenen Worte fehlen, kann es hilfreich sein, sich von vorhandenen Trauersprüche, Trauerzitaten oder auch Bibeltexten inspirieren zu lassen.

Gerne unterstützen wir Sie auch in einem persönlichen Gespräch dabei, einen passenden Trauerspruch zu finden, eine Traueranzeige zu erstellen und fertigen für Sie Ihre Trauerdrucksachen nach Ihren Wünschen und Vorstellungen.

Alle Höhen und Tiefen
gingen Liber Dich hinweg.
Als die Kraft zu Ende gierig,
war es kein Sterben,
es war Erlösung.

Alles hat seine Zeit,
es gibt die Zeit der Freude,
eine Zeit der Stille,
eine Zeit des Schmerzes,
der Trauer und eine Zeit der
dankbaren Erinnerung.

Alles hat seine Zeit, geboren werden,
sterben, suchen, verlieren, weinen,
reden, schweigen, beisammen sein,
sich trennen

Alles Leiden hat ein Ende.

Alles verändert sich,
dahinter aber ruht das Ewige.

Alles, was auf der Erde geschieht
hat seine von
Gott bestimmte Zeit.

Als die Kraft zu Ende ging,
war’s kein Sterben, war’s Erlösung.

Anspruchslos
war Dein Leben,
treu und fleißig Deine Hand.
Friede sei Dir nun gegeben,
ruhe sanft und habe Dank.

Auf und macht die Herzen weit,
euern und zum Lob bereit!
Gottes Gute, Gottes Treu
sind an jedem Morgen neu.
Johann Christoph Hampe

Auferstehung ist unser Glaube,
Wiedersehen unsere Hoffnung,
Gedenken unserer Liebe.
Aurelius Augustus

Aus Deiner Hand kann
mich niemand reißen,
in Deine Hände befehle ich meinen
Geist. Du hast mich erlöst, Herr,
Du getreuer Gott.

Aus der Heimat einst vertrieben, die
du doch so sehr geliebt,
gehst du in den ewigen Frieden, wo
der Herr dir Heimat gibt.

Baumknospen steh’n
von Tränen blind,
der Himmel hängt so bang
und nah, und alle Gärten,
Hügel sind Gethsemane
und Golgatha
Hermann Hesse

Bedenke, dass die
menschlichen Verhältnisse
insgesamt unbeständig sind,
dann wirst du im Glück
nicht zu fröhlich
und im Unglück
nicht zu traurig sein.
Sokrates

Befiehl dem Herrn deine Wege,
und hoffe auf ihn,
er wird’s wohl machen.

Bescheiden war dein Leben, fleißig
deine Hand, hilfsbereit auf allen
Wegen, nun ruhe aus und schlafe
sanft.

Betrachtet mich nicht
als gestorben, denn ich lebe
mit denen weiter,
die ich von Herzen geliebt habe.

Christus spricht: Kommt her zu mir,
alle, die ihr mühselig
und beladen seid;
ich will euch erquicken.
Matthaus 71,28

Christus spricht: ich bin die
Auferstehung und das Leben,
wer an mich glaubt, wird leben, auch
wenn er stirbt.
Johannes 7 1, 25

Da ist ein Land der Lebenden
und ein Land der Toten,
und die Brücke zwischen ihnen
ist die Liebe, das einzig Bleibende,
der einzige Sinn.
Thornton Wilder

Das einzig Wichtige im Leben sind
Spuren von Liebe,
die wir hinterlassen,
wenn wir ungefragt weggehen und
Abschied nehmen müssen.
Albert Schweitzer

Das Herz, das gesagt hat:
Lasst euch nicht bange
sein um mich, friert und ist bang
um die, denen es das gesagt hat.
Erich Fried

Das Leben wird verwandelt,
nicht genommen.
Liturgie der Totenmesse

Das Schöne schwindet,
scheidet, flieht, fast tut es weh,
wenn man es sieht.
Wer Schönes anschaut,
spürt die Zeit,
und Zeit meint stets:
Bald ist’s soweit.
Das Schöne gibt uns
Grund zur Trauer.

Das Sichtbare ist vergangen,
es bleibt nur die Liebe
und die Erinnerung.

Das Sichtbare ist vergangen, es bleibt
das Leben, die Wahrheit, die Liebe
und die Erinnerung.

Das sind die Starken,
die unter Tränen lachen,
ihr eigenes Leid verbergen
und andere fröhlich machen.

Das Sterben ist ein Teil des Lebens.

Dein ganzes Leben
war nur Schaffen,
warst immer hilfsbereit,
Du konntest bessere Tage haben,
doch dazu nahmst Du Dir nie Zeit.
So ruhe sanft und schlaf‘ in Frieden,
hab‘ tausend Dank für Deine Müh‘,
wenn Du auch bist von uns
geschieden in unseren Herzen
stirbst Du nie.

Dein gutes Herz
hat aufgehört zu schlagen
und wollte doch so gern
noch bei uns sein.
Gott hilft uns,
diesen Schmerz zu tragen,
denn ohne Dich
wird manches anders sein.

Dein Herz hat aufgehört
zu schlagen,
Du kannst jetzt nicht mehr
bei uns sein.
Gott hilf uns,
diesen Schmerz zu tragen,
denn ohne Dich wird alles
anders sein.
Herr, Dein Wille ist geschehen.

Dein Leben war nur Schaffen, warst
jedem immer hilfsbereit. Nun ruhe
sanft und schlaf in Frieden,
hab‘ tausend Dank für Deine Müh’,
und bist Du auch von uns
geschieden, in unserem
Herzen stirbst Du nie.

Dein Reich komme:
Matthaus 6, 70

Dein Weg ist nun zu Ende,
und leise kommt die Nacht.
Wir danken dir für
alles, was du für uns gemacht.

Dem Vergangenen Dank,
dem Kommenden: Ja!

Denn es geschehen Dinge,
die wir nicht begreifen können.
Wir stehen machtlos und stumm
daneben.

Dennoch bleibe ich stets an dir;
denn du hältst mich bei meiner
rechten Hand, du leitest mich
nach deinem Rat und nimmst mich
am Ende mit Ehren an.
Wenn mir gleich Leib und Seele
verschmachtet, so bist du doch, Gott,
allezeit meines Herzens
Trost und mein Teil.
Psalm 73,23 f, 26

Der Geist selbst gibt Zeugnis unseren
Geist, dass wir Gottes Kinder sind.
Sind wir aber Kinder, so sind wir
auch Erben, nämlich Gottes Erben
und Miterben Christi, wenn wir denn
mit ihm leiden, damit wir auch mit
zur Herrlichkeit erhoben werden.
Römer 8,16 und 17

Der Herr hat das Leben
auf der Erde begründet
und nach seiner Einsicht
den Himmel bereitet.

Der Herr ist mein Hirte, mir wird
nichts mangeln.
Psalm 23, 7

Der Herr ist mein Teil, spricht meine
Seele; darum will ich auf ihn hoffen.
Klagelieder 3,24

Der Kampf des Lebens ist zu Ende,
vorbei ist aller Erdenschmerz,
nun ruhen Deine fleißigen Hände,
still steht Dein liebes Herz,

Wir werden Dich nie vergessen!

Der Mensch ahnt nichts
von seiner Frist, Du aber bleibest,
der Du bist in Jahren ohne Ende.
Wir fahren hin durch Deinen Zorn,
und doch strömt Deiner Gnade Born
in unsre leeren Hände.
Jochen Klepper

Der Mensch gibt, aber er lässt uns
seine Liebe, seine Heiterkeit, seinen
Ernst, seine Weisheit – er lässt uns
seinen Geist zurück. Mit diesem lebt
er unter den Seinigen weiter, helfend
und tröstend.

Der Wunsch, den Blütenfrühling zu
halten, der Wunsch, verschont zu
bleiben, taugt nicht.
Es taugt die Bitte, dass die Frucht
so bunt wie die Blüte sei, dass noch
die Blätter der Rose am Boden eine
leuchtende Krone bilden.
Hilde Domin

Des Menschen Herz erdenkt sich
seinen Weg,
aber der Herr alleine gibt,
dass er fortgehe.
Sprüche Salomos 7 6,9

Dich leiden sehen und nicht helfen
können, war unser größter Schmerz.

Die Frucht aber des Geistes
ist die Liebe, Freude, Friede, Geduld,
Freundlichkeit, Gute, Treue,
Sanftmut, Keuschheit.
Galaterbrief 5,22

Die Liebe erträgt alles, sie glaubt alles,
sie hofft alles, sie duldet alles.
Die Liebe hört niemals auf.
Paulus, 1. Korinther-Kpt, 73, 7.8

Die Liebe höret nimmer auf.
1. Korintherbrief 73,8

Die Todesstunde schlug zu früh, doch
Gott, der Herr, bestimmte sie.

Die Zeit, Gott zu suchen,
ist das Leben.
Die Zeit Gott zu finden,
ist der Tod.
Die Zeit, Gott zu besitzen,
ist die Ewigkeit.
Franz von Sales

Du bist nicht von uns gegangen, du
musstest von uns gehen.

Du hast gelebt für deine Lieben,
all deine Arbeit war für sie,
wenn du auch bist von uns
geschieden, in unseren Herzen stirbst
du nie.

Du hast gelebt, gesorgt, gewacht
getreulich für die Deinen und
manches Opfer dargebracht,
für die, die dich beweinen.

Du hast gesorgt, du hast geschafft,
gar manchmal über deine Kraft.
Du warst im Leben so bescheiden,
und musstest trotzdem soviel leiden.
Nun ruhe sanft, du gutes Herz,
du hast den Frieden,
wir den Schmerz.

Du hast getan, du hast geschafft,
gar manchmal über deine Kraft.
Obwohl wir dir die Ruhe gönnen, ist
voller Trauer unser Herz.
Dich leiden sehen und
nicht helfen können, war
unser allergrößter Schmerz.
Nun ruhe sanft, du gutes Herz.

Du hast ihn uns geliehen,
o Herr, und er war unser Glück.
Du hast ihn zurückgefordert,
und wir geben ihn dir ohne Murren,
aber unser Herz ist voller Wehmut.
Kirchenvater Hieronymus

Du hast uns geliebt. Du warst
unser Leben in Freud und Leid,
in Gemeinsamkeit.

Du hast uns umsorgt, hast alles
gegeben, Deine fleißigen Hände
waren immer bereit. Nun ruh in
Frieden, wenn unser Herz
auch weint, in Gottes Reich sind wir
wieder vereint.

Du leitest mich nach deinem Rat
und nimmst mich am Ende
mit Ehren an.
Psalm 73,24

Du siehst den Garten nicht mehr
grünen, in dem Du einst
so froh geschafft.
Siehst Deine Blumen
nicht mehr blühen,
weil Dir der Tod nahm Deine Kraft.

Du warst im Leben
so bescheiden, so schlicht und
einfach lebtest Du,
mit allem warst Du stets zufrieden,
schlafe sanft in stiller Ruh‘.

Du warst Liebe,
du gabst nur Liebe.
Nimmer vergeht,
was du liebend
getan hast.

Du warst so einfach
und so schlicht,
in Deinem Leben
voller Pflicht.
Du hast gesorgt,
Du hast geschafft,
bis Dir die Krankheit
nahm die Kraft.
Wie schmerzlich war’s,
vor Dir zu steh’n,
dem Leiden hilflos zuzusehn’.

Du warst so fröhlich
und so gut.
Du starbst so früh,
wie weh das tut.
Es ist so schwer,
dies zu verstehen,
dass wir Dich
nie mehr wiedersehen.

Du warst so treu
und herzensgut
und musstest doch
so lange leiden,
doch jetzt ist Friede,
Licht und Ruh‘,
so schmerzlich auch
das Scheiden.

Du, liebe Mutter,
bist nicht mehr,
der Platz in unserem Haus ist leer.
Du reichst uns
nie mehr deine Hand,
zerrissen ist das feste Band,
nun ruhe sanft,
geliebtes Herz,
du hast den Frieden,
wir den Schmerz.

Ein guter, edler Mensch,
der mit uns gelebt,
kann uns nicht
genommen werden,
er lässt eine leuchtende
Spur zurück.

Ein Herz steht still, wenn Gott es will

Ein jegliches hat seine Zeit, und alles
Vorhaben unter
dem Himmel hat
seine Stunde.
nach: Buch des Predigers 3, 7

Ein langes, erfülltes Leben
ist zu Ende.

Ihre Fürsorge
wird uns fehlen.

Ein Leben für die Musik
ist vollendet.

Ein Lebenskreis hat sich
geschlossen.

Ein treues Mutterherz hat aufgehört
zu schlagen.

Einem jeden von uns ist gegeben die
Gnade
nach dem Maß der Gabe Christi.
Epheser 4,7

Es gibt nichts,
was die Abwesenheit
eines geliebten Menschen ersetzen
kann.

Je schöner und voller
die Erinnerung,
desto harter die Trennung,
aber die Dankbarkeit
schenkt in der Trauer
eine stille Freude.

Man trägt das vergangene
Schöne wie ein kostbares Geschenk
in sich.
Dietrich Bonhoeffer

Es ist bestimmt
in Gottes Rat,
dass man vom Liebsten,
was man hat, muss scheiden.

Es ist so schwer,
wenn sich zwei Augen Schließen, die
Hände ruh’n,
die einst so viel geschafft,
die Tränen still
und heimlich fließen,
ein gutes Herz wird nun
zur Ruh‘ gebracht.

Es ist vorbei. Ganz ruhig bin ich jetzt.
Erlöst, befreit, mir selbst zurückgege-
ben, kein Wunsch, kein Wollen,
nichts mehr, was verletzt.

Gestorben bin ich nur zu neuem Leben.

Es ist Zeit, dass wir gehen.
Ich, um zu sterben,
und ihr, um weiter zur leben.

Es weht der Wind
ein Blatt vom Baum,
von vielen Blättern eines.
Das eine Blatt,
man merkt es kaum,
denn eines ist ja keines.
Doch dieses
eine Blatt allein
war Teil von unserm Leben.
Drum wird dies eine Blatt allein
immer wieder fehlen.

Es wird aussehen,
als wäre ich tot, und das
wird nicht wahr sein
Und wenn du dich
getröstet hast,
wirst du froh sein,
mich gekannt zu haben.

Du wirst immer
mein Freund sein,
du wirst Lust haben,
mit mir zu lachen,
Und du wirst manchmal
dein Fenster öffnen,
gerade so zum Vergnügen…
Und deine Freunde werden
sehr erstaunt sein,
wenn sie sehen,
dass du den Himmel
anblickst und lachst.
Antoine de Saint Exupéry

Fern sind nur die, die vergessen sind,
die an unserem Herzen sind, sind uns
nah.

Fürchte dich nicht, denn ich habe
dich erlöst.

Ich habe dich bei
deinem Namen gerufen;
Du bist mein!
Jesaja 43,1

Gekämpft, gehofft
und doch verloren.

Gib meiner Hoffnung
Flügel, Herr.
Dass sie mich tragen
über Berg und Täler
an jenen Ort,
wo ich geboren bin.

Glückliche Jahre – voller Trauer,
weil sie vorüber, voller Dankbarkeit,
dass sie gewesen.

Gott gab uns unsere Mutter
als großes reiches Glück,
und heute legen
wir sie still
in seine Hand zurück.

Gott ist der Ursprung
unserer Seele,
daher ihr Verlangen,
zu ihm heimzukehren.

Gott ist die Liebe, Wer in der Liebe
lebt, der lebt in Gott,
und Gott lebt in ihm.
1. Johannes 4,16 b

Gott ist unsere Zuversicht und Stärke
eine Hilfe in den großen Noten,
die uns getroffen haben
Psalm 46,2

Gott nimmt uns die Last
des Lebens nicht ab,
aber er gibt die Kraft zum Tragen.
Große Liebe, herzliches Geben,
Sorge um uns, das war dein Leben.
Haltet mich nicht auf,
denn der Herr hat Gnade
zu meiner Reise geben.
Mose 24,56

Herr es ist Zeit.
Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten
auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren
lass die Winde los.
Rainer Maria Rilke

Herr, bleibe bei uns, denn es will
Abend werden
und der Tag hat sich geneigt.
Lukas 24,29

Herr, dein Wille ist geschehen.

Herr, deine Güte reicht, soweit der
Himmel ist, und deine Wahrheit
soweit die Wolken gehen.
Denn bei dir ist die Quelle
des Lebens, und in deinem Licht
sehen wir das Licht.
Psalm 36,6 und 70

Herr, dir in die Hände
sei Anfang und Ende,
sei alles gelegt
Eduard Mörike

Ich bin das Licht der Welt,
wer mir nachfolgt, der wird nicht
wandeln in der Finsternis,
sondern wird das Licht des Lebens
haben.
Johannes 8, 72

Ich hab den Berg erstiegen,
der euch noch Mühe macht,
drum weinet nicht, ihr Lieben,
es ist vollbracht

Ich hab‘ das Leben
überwunden, bin nun befreit von
Schmerz und Pein, denkt oft an mich
in stillen Stunden und lasst mich
immer bei euch sein.

Ich habe den Berg
nun überwunden,
den Ihr noch vor Euch habt.
Drum weinet nicht, Ihr Lieben, Gott
hat es wohlgemacht.

lch Iebe mein Leben
in wachsenden Ringen,
die sich über die Dinge ziehen. Ich
werde den letzten
vielleicht nicht vollbringen,
aber versuchen will ich ihn.
Rainer Maria Rilke

Ich liege und schlafe ganz in Frieden;
denn allein du,
Herr, hiltst mir, dass ich sicher wohne.
Psalm 4, 9

Ich schlief und träumte,
das Leben wäre Freude –
ich erwachte und sah,
das Leben war Pflicht –
ich handelte – und siehe,
die Pflicht war Freude.

Ich weiß, dass mein Erlöser lebt,
Hiob 79, Vers 25

Ihr glücklichen Augen, was je ihr
gesehn, es sei, wie es wolle,
es war doch so schön!

Immer enger, leise, ziehen sich die
Lebenskreise, schwindet hin, was
prahlt und prunkt, schwindet Hoffen
Hassen, Lieben und ist nichts
in Sicht geblieben als der letzte
dunkle Punkt.
Theodor Fontane

In Deine Hände lege ich voll
Vertrauen meinen Geist.
Du hast mich erlöst, Herr,
Du treuer Gott.
Psalm 37,6

Ist Gott für uns, wer mag wider uns
sein?
Roem. 8,37

Je schöner die Erinnerung,
desto schwerer die Trennung.
Aber die Dankbarkeit
verwandelt die Qual
der Erinnerung
in eine stille Freude.

Keiner wird gefragt,
wann es ihm recht ist.
Abschied zu nehmen
von Menschen, Gewohnheiten,
sich selbst. Irgendwann plötzlich
heißt es, damit umzugehen,
ihn auszuhalten, anzunehmen,
diesen Abschied, diesen Schmerz
des Sterbens.

Leben sind nicht Jahre. Leben sind
Stunden – unvergessliche Minuten,
ja, Sekunden

Leben wir, so leben wir dem Herrn,
sterben wir, so sterben wir dem
Herrn. Darum: wir leben oder
sterben, so sind wir des Herrn.
Rom, 74,8

Leg alles still in Gottes Hände,
die Freud‘, das Leid,
den Anfang und das Ende.

Leise kam das Leid zu mir,
trat an meine Seite.
Schaute still und ernst mich an,
blickte dann ins Weite.

Leise nahm ich seine Hand,
bin mit ihm geschritten.
Leise ging die Wanderung
über Tal und Hügel.
Und mir war’s, als wuchsen still
meiner Seele Flügel.

Leuchtende Tage – nicht weinen,
wenn sie vergangen, sondern lächeln,
dass sie gewesen.

Liebe – warst Du
Treue – warst Du
Güte – warst Du
Alles – warst Du für mich.

Man stirbt nicht,
wenn man in den Herzen
der Menschen weiterlebt,
die man verlässt.

Mein Herz hat keine Ruhe,
bis es Ruhe findet in dir.
nach Augustinus

Meine Hilfe kommt vom Herrn,
der Himmel und Erde gemacht hat.
Psalm 727,2

Meine Kräfte sind zu Ende,
nimm mich, Herr, in Deine Hände.

Meine Seele ist stille zu Gott, der mir
hilft.
Psalm 62,2

Meine Zeit steht in Deinen Händen.
Psalm 37, 76

Menschen treten in unser Leben und
begleiten uns eine Welle. Einige blei-
ben für immer, denn sie hinterlassen
ihre Spuren in unseren Herzen.

Menschenleben sind wie Blätter, die
lautlos fallen. Man kann sie nicht auf-
halten auf ihrem Weg,

Müh und Arbeit war dein Leben,
treu und fleißig deine Hand
Ruhe hat dir Gott gegeben,
denn du hast sie nie gekannt.

Nach ewigen, ehernen,
großen Gesetzen
müssen wir alle unseres
Daseins Kreise vollenden.
Goethe

Nicht der Tod wird mich holen,
sondern der gute Gott.
Theresia vom Lisieux

Nicht klagen, dass du gegangen,
danken, dass du gewesen.
Denn wer im Gedächnis
seiner Lieben lebt,
ist ja nicht tot, er ist nur fern!
Tot ist nur, wer vergessen wird.

Nicht klagen, dass du gegangen.
Danken, dass du gewesen

Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung,
Liebe diese drei;
aber die Liebe ist die Größte unter
ihnen.
7. Korintherbrief 73, 73

Nun ruhen Deine fleißigen Hände,
für jeden immer hilfsbereit,
Du konntest bessere Tage haben,
doch dafür nahmst Du Dir nie Zeit.

Nun ruhe sanft und schlaf in Frieden
hab‘ tausend Dank für Deine Müh’,
wenn Du auch bist von uns
geschieden, in unseren Herzen
stirbst Du nie.

Wen die Götter lieb haben,
der stirbt jung.

Schlicht und einfach
war Dein Leben,
treu und fleißig Deine Hand,
so vieles hast Du uns gegeben,
ruhe sanft und habe Dank.

Und meine Seele
spannte weit ihre Flügel aus,
flog durch die stillen Lande,
als floge sie nach Hause.
Joseph von Eichendorff

Und ob ich schon wanderte im
Finstern Tal, fürchte ich kein unglück,
denn du bist mir, dein Stecken und
Stab trösten mich.
Psalm 23,4

Und was heißt
nicht mehr zu atmen anderes,
als den Atem von seinen
rastlosen Gezeiten zu befreien,
damit er emporsteigt und sich
entfaltet und ungehindert Gott
suchen kann?
Khalil Gibran

Und wenn wie einmal das Schweigen
sprach, lass deine Sinne besiegen.
Jedem Hauche gib dich, gib nach,
er wird dich lieben und wiegen.
Rainer Maria Rilke

Unser Leben wahret siebzig Jahre,
und wenn’s hochkornmt,
so sind’s achtzig Jahre,
was daran köstlich scheint,
ist doch nur vergebliche Mühe.
Psalm 90, 70

Vater, ich will, dass wo ich bin,
auch die bei mir seien,
die du mir gegeben hast,
damit sie meine Herrlichkeit sehen,
die du mir gegeben hast.
Johannes 77, 24

Vom hohen Baum des Lebens fiel leis
ein müdes Blatt zur Erde, nimm du
es, Herr, in deine guten Hände.
Von Erde zu Erde,

Von guten Mächten
wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost,
was kommen mag.
Gott ist mit uns am Abend
und am Morgen
und ganz gewiss
an jedem neuen Tag.
Dietrich Bonhoeffer

Wahrlich, keiner ist weise,
der nicht das Dunkel kennt,
das unentrinnbar und leise
von allen ihn trennt.
Hermann Hesse

Was Du für uns gewesen,
das wissen wir allein.
Hab Dank für Deine Liebe,
Du wirst uns unvergessen sein.

Was Du hast gegeben,
dafür ist jeder Dank zu klein,
Du hast gesorgt für Deine Lieben,
von früh bis spät, tagaus, tagein.
Du warst im Leben so bescheiden,
viel Müh’ und Arbeit kanntest Du,
mit allem warst Du stets zufrieden,
nun schlafe sanft in ewiger Ruh’.

Was ich getan in meinem Leben,
ich tat es nur für euch,
was ich gekonnt, hab‘ ich gegeben,
als Dank bleibt einig unter euch.

Weinet nicht, ich hab‘ es
überwunden, bin befreit von meiner
Qual, doch lasset mich in stillen
Stunden bei euch sein
so manches Mal.

Was vergangen,
kehrt nicht wieder,
aber ging es leuchtend nieder, leuch-
tet’s lang noch zurück!
Was wir lieben, ist geblieben,
bleibt in Ewigkeit.

Weinet nicht an meinem Sarge, stört
mich nicht in meiner Ruh, denkt, was
ich gelitten habe, eh‘ ich schloss die
Augen zu.

Weinet nicht an meinem Grabe, stört
mich nicht in meiner Ruh‘, denkt,
was ich gelitten habe,
eh‘ ich schloss die Augen zu.

Weinet nicht, dass ich gegangen bin,
freuet euch, dass ich gewesen bin.

Weinet nicht, ihr meine Lieben,
schwer war es für euch
und mich,
Heilung war mir nicht beschieden,
meine Kräfte reichten nicht,
denn mein Leben war so schwer,
tröstet euch und weint nicht mehr.

Wenn der Tod unsere Augen schließt,
werden wir in einem Lichte stehen,
von welchem unser Sonnenlicht nur
der Schatten ist.
Schopenhauer

Sein Leben war Liebe;
deine Liebe war unser Glück.

Selig sind die Toten, die in dem Herrn
sterben, von nun an.
Ja, der Geist spricht, sie sollen ruhen
von ihrer Arbeit; denn ihre Werke
folgen ihnen nach.
Offenbarung 74, 73

Sie darf nun schauen,
was sie geglaubt hat.
Sprich nicht voller Kummer
von meinem Weggehen,
sondern schliße deine Augen, und
du wirst mich unter euch sehen, jetzt
und immer.
Khalil Gibran

Sterben, das ist der Weg zu dem
Worte, das ewig besteht,
wenn Himmel und Erde vergeht,
Albert Steffen

Still und leise, ohne Wort gingst du,
liebe Mutti, von uns fort.
Der Platz in unserem Haus ist leer,
du reichst uns nicht mehr deine
Hand, zerrissen ist das beste Band.

Nun ruhe sanft, geliebtes Herz,
du hast den Frieden und wir den
Schmerz

…. und am Ende
meiner Reise
halt der Ewige die Hände,
und er winkt und lächelt leise –
und die Reise ist zu Ende.
Mattias Claudius

Und immer sind Spuren
deines Lebens da.
Gedanken, Bilder,
Augenblicke und Gefühle.
Sie werden uns immer
an dich erinnern.

Und in allen Ängsten
dieser Zeiten ist ein unausgesproche-
nes Heil. Der Weg endet ja nicht,
wo wir meinen, der Herr führt uns
durch die Wand hindurch,
und am wahren Ende des Weges ist
alles gut.
Reinhold Schneider